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Bericht vom 4. Wettkampftag der
Rheinlandliga 2009/2010 in Koblenz
Nachdem unser Team in Düren die rote Laterne für den letzten
Tabellenplatz abgeben konnte, bestand der Ergeiz nun darin, noch einen
weiteren Tabellenplatz nach oben zu klettern. Am 21.02.2010 sollte dieses
Ziel mit nur drei Schützen -Kurt Tümmler, Frank Bodewig und Raphael
Grimm- in Koblenz erreicht werden.
Gleich im ersten Spiel ging es gegen den Tabellenzweiten
aus Aachen, sicher eine schwere Partie. Unsere Schützen Frank Bodewig,
Raphael Grimm und Kurt Tümmler schlugen sich wacker, konnten aber mit
guten 207 Ringen gegen eine solche klasse Mannschaft nichts ausrichten.
Erwartungsgemäß ging das Spiel mit 207 zu 224 Ringen verloren.
Auch im zweiten Spiel gegen den KKB Köln musste erwartungsgemäß eine
Niederlage hingenommen werden. Klar, mit 201 zu 222 ging das Spiel nach
Köln. Unsere Hoffnungen stützen sich nun auf die schwächeren
Mannschaften der unteren Tabellenhälfte.
Im dritten Spiel trafen wir auf die Schützen aus Solingen, da musste doch
was gehen. Gleich zu Beginn des Spiels konnten wir in Führung gehen.
Gleichmäßig und sicher schießend konnten wir die Führung verteidigen
und letztlich unsere ersten Punkte einfahren. Das Spiel ging 205 zu 201
für uns aus.
Die letzte Begegnung vor der Pause sollte unser Schicksalsspiel werden.
Oberhausen, ein wohl bekannter Gegner, der sich in der Saison immer weiter
gesteigert hat, stand nun an.. Mit einer 59er Traumpasse starteten unsere
Schützen und zeigten damit das sie sich mit den zwei Punkten gegen
Solingen nicht zufrieden gaben. Leider folgte auf diese Passe gleich die
Ernüchterung: 43 Ringe, ohne Fahrkarte ! Auf Oberhausener Seite wurde mit
einer 58 gekontert, das Spiel ging hin und her. In der letzten Passe
folgte nun die Schlüsselszene. Ein Oberhausener Schütze setzt einen
Pfeil ins Netz, für den Bruchteil einer Sekunde waren wir damit
Matchgewinner, wenn nicht genau in diesem Moment unsere Schütze seinen
Klicker erwartete. Erschrocken durch die Netzbewegung löste er
unplanmäßig und vergab den sicheren Sieg durch eine unglückliche
Fahrkarte. Schade, aber so ist Ligaschießen.
Nun stand erst einmal die Pause an. Wir hatten uns, zwar
immer noch auf dem siebten Platz, nun aber punktgleich an die
sechstplazierten Düsseldorfer Schützen rangekämpft. Da nun die
schwächeren Vereine anstanden, rechneten wir uns noch Chancen aus.
Erster Gegner nach der Pause waren eben diese Schützen von Tell
Düsseldorf. Leider zeigte die Pause nicht die erhoffte Wirkung. Statt
Kraft für den weiteren Wettkampf zu sammeln, kamen unsere Schützen aus
dem Konzept und mussten in einem nicht näher kommentierten Spiel eine 188
zu 201 Niederlage hinnehmen. In Anbetracht des schwachen Düsseldorfer
Ergebnisses wäre hier mehr drin gewesen.
Nun ging es gegen Stommeln. Gefangen und erfreulich stark
starteten wir gegen unseren Nachbarverein. Bis zur letzten Passe lagen wir
mit sechs Ringen vorne, doch dann schossen alle unsere Schützen, wie auf
Kommando, links in die sieben, so mussten wir auch diese Spiel
angeben.
Jetzt galt es gegen den Tabellenletzten Koblenz noch einmal die
schwindenden Kräfte zu sammeln. Durch eine Fahrkarte auf Koblenzer Seite
wurde, gleich zu Beginn, der Druck aus dem Spiel genommen. Bis zur letzen
Passe führten wir klar. Die letzten Pfeile des Turniers sorgten auf
unserer Seite dann doch noch für Aufregung. Eine Fahrkarte auf unserer
Seite ließ wieder Zweifel an unserem Punktgewinn aufkommen. Als sich
jedoch zeigte, dass die Koblenzer ebenfalls eine schwache Passe schossen,
konnten wir uns entspannen und nochmals zwei Punkte verbuchen.
Letztlich beendeten wir das Turnier mit dem siebten Platz. Die Mannschaft
zeigte eine gute und einheitliche Leistung. Sieht man von dem Chaosspiel
nach der Pause ab, wurde konstant über 200 Ringe geschossen, das war auch
schon mal anders. Bedingt durch den Zwangsabstieg von Kerpen I aus der
Regionalliga, wird diese Mannschaft sich in der nächsten Saison in der
Landesliga wiederfinden. Mit diesem Leistungsniveau können wir uns dort
gute Chancen auf die obere Tabellenhälfte ausrechnen.
Bevor es aber im Herbst wieder mit spannenden Spielen auf
Punktejagd geht, gilt es erst einmal die Freiluftsaison erfolgreich
abzuschließen.
Hierfür wünsche ich den Schützen
alle ins Gold
Jörg Zborowska
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