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Bericht vom 2. Wettkampftag der Rheinlandliga 2009/20010
in Pulheim
Nach dem ersten Ligatag in Aachen war das erste Ziel für das Team
des SSK Kerpen die "rote Laterne" abzugeben. In Anbetracht des
hohen Niveaus in der Rheinlandliga ein schweres Unterfangen.
Mit immerhin fünf Schützen (Brigitte Zeitz, Jörg Wieland, Kurt
Tümmler, Frank Bodewig und Raphael Grimm) konnte der SSK am 06.12. bei
den Vereinsnachbarn des Stommelner BS dieses Ziel angehen.
Gleich im ersten Spiel ging es gegen den Tabellenführer aus Aachen,
sicher eine schwere Partie. Unsere Schützen Frank Bodewig, Raphael
Grimm und Kurt Tümmler schlugen sich wacker, konnten aber mit 202
Ringen gegen eine solche Klassemannschaft nichts ausrichten.
Erwartungsgemäß ging das Spiel mit 202 zu 216 Ringen verloren. Unsere
Hoffnungen stützen sich nun auf die schwächeren Mannschaften der
unteren Tabellenhälfte.
Im zweiten Spiel trafen wir auf die Schützen aus Oberhausen, da musste
doch was gehen. Gleich zu Beginn des Spiels mussten wir jedoch eine
Fahrkarte einstecken und gerieten sogleich in Rückstand. Dieser konnte
jedoch schon in der zweiten Passe durch eine starke 54er Runde und
ebenfalls einer Fahrkarte auf Oberhausener Seite ausgeglichen werden.
Eine zweite Oberhausener Fahrkarte sorgte letztlich dafür, dass das
Spiel klar an uns ging und wir die ersten zwei Punkte verbuchen konnten.
Im nächsten Spiel standen uns die Schützen des Solinger SC gegenüber,
ebenfalls eine Mannschaft mit Aufstiegsambitionen. Die ersten beiden
Passen lagen über 50 und sorgten dafür, dass wir den Anschluss an die
Solinger Schützen halten konnten. In der dritten Passe mussten wir
jedoch mit nur 43 Ringen (ohne Fahrkarte) einen Rückschlag hinnehmen
der, trotz einer klasse 53er Schlussrunde, nicht mehr aufzuholen war.
Das Spiel ging mit 198 zu 208 verloren.
Im letzten Spiel vor der Pause ging es gegen die Schützen aus Köln.
Kurt Tümmler wurde gegen Jörg Wieland ausgetauscht. Wie zu erwarten
setzten sich die Kölner gleich ab und ließen unserer Mannschaft keine
Chance auch nur im Entferntesten an sie ran zu kommen. Mit 217 zu 191
Ringen ein klarer Punktverlust für uns.
In der Pause galt es sich nun zu sammeln und die Strategie für die
Schlussrunde zu besprechen. Da nun die schwächeren Mannschaften auf dem
Programm standen rechneten wir uns noch Siegchancen aus.
In der alten Besetzung Bodewig, Grimm und Tümmler traten wir gegen den
Vorletzten der Tabelle, die Schützen von Tell Düsseldorf, an. Da nun
Land in Sicht kam, war die Mannschaft motiviert und schoss deutlich
besser. Mit 53 und 56 Ringen in den ersten Passen lagen wir mit den
Düsseldorfern gleichauf. In der dritten Passe mussten wir dann wieder
einen Dämpfer hinnehmen, nur 47 Ringe. Trotz einer 52 zum Schluss
gelange es uns daraufhin nicht mehr an die Düsseldorfer ranzukommen,
was einen, wenn auch mit 208 zu 211 knappen, Punktverlust bedeutete.
Immerhin, die Ringzahlen stiegen deutlich an und die Mannschaft
stabilisierte sich.
Im vorletzten Spiel ging es gegen den Gastgeber aus Stommeln. Unsere
Mannschaft legte eine wirklich gute Runde hin. Mit 50 - 56 - 54 und 53er
Passen eine Top Leistung, trotzdem reichte es gegen die ausgerechnet in
unserem Spiel ihre Tagesbestleistung schießenden Stommelner nicht und
das Spiel ging gleichfalls mit 213 zu 217 verloren.
Nun bestand nur noch eine Möglichkeit das Punktekonto zu verbessern,
gegen Koblenz. Wir starteten wieder mit Passen deutlich über 50 und nun
kam uns, das erste Mal an diesem Spieltag, das Glück zu Hilfe. Eine
Fahrkarte auf Koblenzer Seite sorgte für einen Vorsprung auf unserer
Seite. Nun galt es nur noch das Spiel sicher nach Hause zu bringen und
das gelang beeindruckend routiniert mit 211 zu 191 Ringen. Damit konnten
wir den zweiten Tagessieg für uns verbuchen.
Leider wurde das Tagesziel, verlassen des letzten Tabellenplatzes,
nicht erreicht. Dies gilt nun als Vorgabe für den nächsten Spieltag in
Düren.
Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie über 210 Ringe schießen kann.
Jetzt kommt es drauf an, dies gegen den richtigen Gegner nochmals zu
bestätigen.
Alle ins Gold
Jörg Zborowska
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