Bericht vom 1. Wettkampftag der Regionalliga 2009/2010
in Iserlohn

Premiere in der Regionalliga geglückt!

Am 07.11.2009 trafen sich die acht Ligamannschaften der Regionalliga West zu ihrem ersten Spieltag in Iserlohn. Unsere Schützen und Schützinnen, Monika Reif-Tümmler, Harald Dany, Hans Josef Peusquens und Jörg Zborowska mussten sich den besten Mannschaften aus Hessen, dem Rheinland und Westfahlen stellen.
Nach nicht optimalen Trainingsergebnissen und dem Ausfall von Kurt Tümmler sowie zwei verletzten Schützen (Jörg Zborowska und Hans Josef Peusquens) waren unsere Erwartungen an den Wettkampfverlauf nicht sonderlich hoch.

Das erste Spiel gegen den Gastgeber Iserlohn bestritten wir in der Besetzung Jörg Zborowska, Hans-Josef Peusquens und Harald Dany. Trotz Aufregung bei unseren Schützen gelang mit einer 52-53-54-58 Serie (217 Ringe) ein akzeptables Ergebnis. Umso erfreulicher war es, dass unsere Gegner nur 212 Ringe erreichten und wir somit im ersten Wettkampf unsere ersten zwei psychologisch wichtigen Punkte einfahren konnten. Im zweiten Wettkampf gegen Kassel hieß es nun die Leistung zu halten.
In einem spannenden Wettkampf konnten wir wieder einen 54 Schnitt halten und den Wettkampf, auch bedingt durch eine Fahrkarte auf Kassler Seite, mit 215 zu 201 für uns entscheiden. Nun hatten wir nach zwei Spielen schon 4 Punkte auf unserem Konto. Das selbstgesetzte Ziel war: kein Abstiegsplatz und mindestens 6 Punkte. Dem waren schon recht nahe, die Stimmung stieg. Nun nahmen wir für Harald Dany Monika Tümmler Reif in die Mannschaft und stellten uns den Schützen aus Schwerte. Das Spiel begann für uns mit 48 Ringen sehr schwach. Trotz einer Steigerung im Wettkampf liefen wir den Schwerter Schützen hinterher. Als wir die letzte Passe mit einer 55 abschlossen und auf Schwerter Seite nur noch ein Pfeil ausstand, hatten wir die Hoffnung auf einen Sieg schon aufgegeben. Doch es zeigt sich wieder, dass die Liga ihre eigenen Regeln hat. Der letzte Schwerter Pfeil ging ins Aus! Somit konnten wir mit einem 208 zu 202 zwei (geschenkte) Punkte für uns verbuchen. Wir standen nun auf einem unglaublichen 2.Platz in der Tabelle.
Im letzten Spiel vor der Pause setzte Jörg Zborowska wegen Schmerzen im Arm aus und Harald Dany stieg wieder in den Wettkampf ein. Unsere Gegner waren die Kaderschützen des hervorragend schießenden SV Bödiger. Die ließen auch nichts anbrennen und servierten und mit einer klaren 221 zu 204 (nun hatte uns auch eine Fahrkarte erwischt) ab. Damit hatten wir vor der Pause ein 6 zu 2 Punktekonto und den dritten Platz inne. Mehr als wir erwarten konnten.

Nach einer halbstündigen Pause in der nur spärlich beheizten Halle, es waren gefühlte 7 Grad, ging es gegen die Schütze aus Neu-Isenburg weiter. In einem starken Spiel mit 54-55-55 Ringen konnten wir einen klaren Vorsprung herausarbeiten. Leider erwischte uns in der letzen Passe die zweite Fahrkarte des Tages und wir konnten mit einer 45 Endpasse gerade noch ein Unentschieden retten. Immerhin keine Niederlage. Durch einen Punktverlust der uns verfolgenden Rheydter Schützen konnten wir den dritten Platz halten.
Als vorletztes Spiel stand das Nachbarschaftsduell gegen die Dürener Mannschaft auf dem Programm.
Um es vorweg zu nehmen, es wurde der spannendste Wettkampf des Tages!
Beide Mannschaften begannen mit einer 58er Passe. Nach der zweiten Passe stand es 114 zu 113. Die dritte Passe war auf unsere Seite wieder schwächer (51 Ringe) und wir kamen zwei Ringe in Rückstand. Nun kam es auf die letzte Passe an. Wir konnten mit sechs Neuner eine durchschnittliche Passe vorlegen. Düren hatte jedoch eine schwächere Passe und konnte letztlich den Vorsprung nicht halten. Am Ende kam ein 219 zu 219 unentschieden heraus. Damit konnten wir auch weiterhin Anschluss an die Spitzengruppe halten.
Mittlerweile zehrten die Kräfte schon merklich an unsere Mannschaft. Das letzte Spiel ging gegen die hinter uns auf dem 4.Platz liegenden Rheydter Schützen.
Wieder konnten wir vor der letzten Passe uns 53-55-53 einen 161 zu 160 Punkte Vorsprung herauskämpfen. Gegen die letzte 56er Runde der Rheydter konnten wir jedoch nichts mehr entgegen setzen. Letztlich gaben wir mit 212 zu 216 damit unser zweites Spiel des Tages ab.

Am Ende des ersten Ligatages konnten wir, punktgleich mit den drittplazierten Rheydtern, einen völlig unerwarteten vierten Platz belegen. Der Vierpunkteabstand zum Fünftplazierten lässt uns beruhigt in den zweiten Wettkampftag gehen.
Jedoch sollte der Erfolg des ersten Wettkampftages nicht darüber hinwegtäuschen, dass für ein Verbleib in der Spitzengruppen eine Steigerung unserer Ringzahlen her muss. Dafür wollen wir nun arbeiten, bevor es in 4 Wochen zum zweiten Wettkampftag nach Kassel geht.

Jörg Zborowska

Tolle Leistung. Wir sind stolz auf euch!

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