Bericht vom 4. Wettkampftag der Landesliga/ Rheinlandliga 2008/2009 in Kerpen

Am 4. und letzten Wettkampftag ging es noch einmal darum, die in den vorherigen Wettkämpfen geschaffenen Positionen zu verbessern. In beiden Ligen waren die Ausgangspositionen dafür gut. Trotz harter und spannender Kämpfe blieb es aber letztlich bei den bereits erreichten Tabellenplätzen. Doch nun der Reihe nach:
 Am 14.02.2009 trafen sich die Schützen beider Ligen in unserer Halle zum Finaltag.

In der Rheinlandliga traten die Schützen/innen unserer zweiten Mannschaft mit Brigitte Zeitz, Monika Reif-Tümmler, Friedrich Weiß, Frank Bodewig und Uwe Carstesen an. Zunächst ging es wieder wie gehabt gegen die Geistermannschaft Ghost 3. Hier konnte noch experimentiert werden. Ein Ergebnis von 199 Ringen mit Fahrkarte sah schon nicht so schlecht aus.
Im zweiten Spiel ging es gegen den SV Siegburg. Hier setzten wir nun unsere Schützen Monika, Frank und Uwe ein. Mit 209 zu 187 Ringen wurde der erste Sieg gegen einen realen Gegner eingefahren. Das schaffte Mut für die anstehenden Begegnungen.  Im dritten und vierten Spiel ging es wieder gegen die „Geistergegner“. Auch hier wurden gute Ergebnisse um die 200 Ringe geschossen.

Nach der Pause standen nun die wichtigen Spiele gegen die Mannschaften der oberen Tabellenhälfte an. Wieder in der Besetzung Monika, Frank, Uwe ging es gegen die Düsseldorfer Schützen. Hier konnten wir gleich zu Beginn in Führung gehen und den gewonnen Vorsprung bis zum Spielende noch ausbauen. Letztlich ging das Spiel mit 206 zu 196 Ringen an uns.  Damit stand bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Punktverlust auf unserem Konto.
Jetzt kam der Tabellenführer Solingen. Immer noch in der gleichen Besetzung mussten wir uns jedoch dem überstarken Gegner, trotz guter 206 Ringe, geschlagen gegeben. Mit 218 Ringen schossen die Solinger Schützen nicht nur das Tagesbestergebnis, sondern sicherten sich schon vorzeitig einen verdienten Aufstiegsplatz in die Rheinlandliga. I
m letzten Wettkampf mussten sich unsere Schützen den Aachenern stellen. Vom vorherigen Punktverlust unbeeindruckt schossen unsere Schützen weiterhin konstant über 200 und konnten dieses letzte Spiel mit 204 zu 193 für sich verbuchen.

Mit nur einem verlorenen Spiel hat sich unsere Mannschaft deutlich verbessert. Dies zeigt auch der deutlich verbesserte Schnitt von knapp über 203 Ringen pro Spiel. Insgesamt eine tolle Leistung für unsere Premierenmannschaft und ein verdienter dritter Tabellenplatz.

Nachmittags stand nun der Endkampf in der Rheinlandliga an. Mit unseren Schützen Kurt Tümmler, Harald Dany und Hans Josef Peusquens ging es im ersten Spiel gegen Oberhausen. Völlig unerwartet leistete die veränderte Oberhausener Mannschaft harten Widerstand. Schon nach der ersten Passe lagen unsere Schützen in Rückstand. Bis zur dritten Passe gelang es nicht diesen Rückstand aufzuholen. Hier wurden Erinnerungen an den zweiten Spieltag wach wo wir das erste Match gegen Oberhausen verloren.  Erst in der letzen Passe gelang es unseren Schützen in einem Kraftakt sich in ein 214 zu 214 Unentschieden zu retten. Damit gaben wir, ungeplant, einen Punkt ab.
Im nächsten Spiel gegen Koblenz musste nun eine konzentrierte Mannschaftsleistung her. Und in der Tat, diesmal ließen unsere Schützen nichts anbrennen. Mit einem 222 zu 200 Start-Zielsieg ging das Spiel an uns.
Nun wurde die Mannschaft umgestellt. Für Kurt Tümmler kam Jörg Zborowska ins Team. Gegen Düren kam es dann zu Verwirrungen in unsere Mannschaft. Jörg als erste Schütze hatte einen leeren Köcher mit an die Schießlinie genommen!!! In eine Blitzaktion rückte unser zweiter Schütze Harald auf, um Zeit zugewinnen. Nachdem die Pfeile dann wieder „am Mann“ waren, füllte Jörg die fehlenden Spots auf. Aufgrund der Aufregung leider nicht mit dem gewünschten Ergebnis. Lediglich eine 7 und eine 8 konnten notiert werden. Damit standen wir nach der ersten Passe schon im Rückstand. Durch eine 58 in der zweiten Passe konnten wir diesen Rückstand jedoch schnell wieder egalisieren und das Spiel letztlich mit 218 zu 208 gewinnen.
 
Nach dieser Aufregung ging es im letzten Spiel gegen Bonn. Hier sah es eigentlich nach einer sicheren Sache aus. Aufregung entstand in der letzen Passe als Hans-Josef der Pfeil von der Auflage sprang und neben den Spots auf der Scheibe einschlug. Letztlich reichte der zuvor erreichte Vorsprung jedoch, um diese Fahrkarte zu verdauen und das Spiel noch mit 207 zu 204 zu gewinnen. Zur Pause hatten wir damit eine mehr als aufregende erste Rund hinter uns.

Nun standen die wirklich schweren Gegner an. Zunächst die hinter uns drittplazierten Aachener Schützen. Kleinen Unsicherheiten in unsere Mannschaft deuteten wieder auf ein schwieriges Spiel hin. Und in der Tat ging diese Runde gegen die sicher und gut schießenden Aachener mit 212 zu 219 verloren. Damit mussten wir das erste Spiel abgeben. 
Immer als starker Gegner bekannt standen nun die Stommelner Schützen gegen uns. Sollte dieses Spiel verloren gehen, müssten wir unseren zweiten Tabellenplatz räumen und damit die Hoffnungen auf einen Aufstiegswettkampf in die Regionalliga West begraben. Im Wissen um diesen Tatbestand wurde noch mal eine konzentrierte Leistung unserer Schützen abgerufen. Allerdings konnte erst in der letzen Passe durch einige rote Ringe auf Stommelner Seite das Ergebnis klar gemacht werden. Mit 219 zu 212 gewannen wir das Spiel.
Bei dem letzten Match standen wieder die Schützen des KKB Köln auf dem Nachbarfeld. In dieser Saison von uns unbesiegt, war es eine Frage der Ehre hier nun zwei Punkte zu holen. Und tatsächlich, von Beginn an führten unsere Schützen. Wiederum eine konstanten Leistung abrufendend konnten wir 219 Ringe sammeln, auf Kölner Seite standen demgegenüber nur 215 Ringe. Damit konnten wir im letzten wichtigen Spiel nochmals zwei Punkte gutmachen. 

Trotz dieses nervenaufreibenden Spieltages hat sich an der Tabelle nichts geändert. Köln gewinnt vor Kerpen und Stommeln die Ligasaison 2008/2009. Da die Kölner wohl wie in den vergangenen Jahren nicht zum Aufstiegswettkampf fahren werden, haben sich die Mannschaften aus Kerpen und Stommeln zum Relegationswettkampf am 28.Februar in Dietzenbach/Frankfurt qualifiziert. Hier wird sich zeigen, ob unsere Leistungen für einen Aufstieg in die Regionalliga West reichen.

Bis dahin alle ins Gold.

Jörg Zborowska

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