| Am 3. Wettkampftag ging
es um die Schaffung einer optimalen Position vor dem entscheidenden
Finale bei uns in Kerpen. Langsam wird es spannend in den Ligen !
Insbesondere in der Rheinlandliga wurde so hart wie noch nie gekämpft.
Unsere Schützen schossen einen sagenhaften Schnitt von 9,2. Sie konnten
aber trotz dieser tollen Leistung keinen Boden gut machen.
Doch nun der Reihe nach: Am
11.01.2008 fanden sich die Ligaspieler der Rheinlandliga sowie der 2.
Landesliga zu ihrem dritten Doppelwettkampf in Oberhausen ein.
Als Erste traten die Schützen/innen unserer zweiten Mannschaft mit
Brigitte Zeitz, Monika Reif Tümmler, Friedrich Weiß und Frank Bodewig
an. Den fehlenden Uwe Carstesen sowie den erkranken Jörg Wieland musste
unsere Mannschaft durch besonderen Einsatz der verbliebenen Schützen
ersetzen.
Zunächst ging es wieder gegen die Geistermannschaft Ghost 3. Hier
konnte noch experimentiert werden. Ein Ergebnis von 188 Ringen war noch
nicht das, was für die Wettkämpfe gegen reale Mannschaften gebraucht
wurde.
Im zweiten Wettkampf ging es dann gegen die an diesem Tag hervorragend
schießenden Schützen von Bataviren Aachen.
Hier war nichts zu machen und das Spiel ging mit 198 zu 210
Ringen verloren.
In den folgenden zwei Spielen ging es wieder gegen „Geister“, sodass
zur Pause nur ein Verlust von 2 Punkten zu verzeichnen war. Doch nun standen die realen Gegner auf dem Programm.
Im ersten Siel nach der Pause hatten wir es mit dem Tabellenzweiten Düsseldorf
zu tun, hier musste ein Sieg her, wollten wir in der Tabelle nach vorne
rücken. Nach der Pause kamen unsere Schützen jedoch nicht so richtig
in Schwung. Nach einer unglücklichen Fahrkarte zogen die Düsseldorfer
davon und konnten letztlich das Spiel mit 206 zu 182 Ringen für sich
entscheiden.
Nun wurde es eng. Es galt die von hinten aufrückenden Aachener Schützen
auf Distanz zu halten. Diese Aufgabe war um so schwerer, da nun der
Tabellenführer Solingen gegen uns antrat. Unsere Mannschaft ließ sich
davon jedoch nicht beeindrucken und in einer grandiosen Leistung von
Monika, Frank und Friedrich wurde Solingen
mit 213 zu 206 Ringen geschlagen.
Damit konnte Kerpen den dritten Platz
in der Tabelle erst einmal halten.
Im letzen Spiel gegen die schwach schießenden Schützen aus Siegburg
konnten wir mit einem 201 zu 175 Sieg unseren Tabellenplatz noch einmal
festigen und Anschluss zu den beiden führenden Mannschaften halten.
Wie aus der Tabelle ersichtlich, trennen die ersten drei Mannschaften
nur 4 Punkte. Mit unserem Heimvorteil und einer vollständigen
Mannschaft zum letzten Spieltag sollte da noch etwas gehen. Warten wir
es ab, es bleibt spannend.
Nach der Mittagspause traten die Schützen
der Rheinlandliga an. Den
schlechten Start vom 2.Spieltag noch im Kopf traten unsere Schützen
sehr konzentriert gegen den Tabellenletzten Bonn an und schossen diesen
in Grund und Boden. Das Endresultat
220 zu 184. Mit
nahezu 40 Ringen Vorsprung gingen die ersten zwei Punkte an uns.
Motiviert durch diesen klaren Erfolgt fielen Kurt Tümmler, Harald Dany
und Hans Josef Peusquens mit
einem 215 zu 192 Sieg gegen Koblenz auch die nächsten zwei Punkte in
den Schoß. Alles lief nach Plan.
Nun wurde Kurt gegen Jörg Zborowska eingewechselt. Es stand unser
Angstgegner (vergleiche
Bericht von 2. Spieltag) Oberhausen auf dem Programm. In einer tollen,
konzentrierten Leistung gewannen
wir das Spiel mit der Tagesbestleistung von 227 zu 208 Ringen. Das war
ein Schnitt von 9,5 !
Nun stand die Pause an und nach ihr
die wirklich schweren Gegner. Zunächst die hinter uns drittplazierten
Stommelner. Hier zeigte die Mannschaft erstmals eine Unsicherheit, die
auch umgehende zu einem Punktverlust führte.
Trotz der guten 217 Ringe konnten wir den 220 Ringen der
Stommelner nichts entgegensetzen. Damit zogen die „Grünen“ mit uns
gleich und nur aufgrund der höheren Ringzahl unserer Schützen hatten
wir noch den 2.Platz inne.
Jetzt traten wir gegen die an diesem Tag noch ungeschlagenen Aachener
Schützen an. Nach der
ersten Passe waren unsere beiden Mannschaften mit 56 Ringen ringgleich.
Nach der zweiten Passe konnten wir uns mit einem Ring ein wenig
absetzten, auch wenn das bei der Klasse der Aachener kein wirklich
beruhigender Vorsprung war. Und in der Tat, nach der dritten Passe waren beide
Mannschaften wieder punktgleich. 164 Ringe standen für beide
Mannschaften auf den Klapptafeln. In
der letzen Passe entschieden schließlich die Nerven. Konnten unsere Schützen
eine gute 56 hinlegen, gelang den Aachenern nur eine 52.
Da die Kölner Schützen gleichzeitig die Stommelner besiegten,
lagen wir nun wieder unangefochten auf dem zweiten Platz nur einen Punkt
hinter den Kölnern und die waren unsere nächsten Gegner. Mit einem
Unentschieden hätten wir aufgrund der besseren Trefferzahl die Führung
in der Tabelle übernommen. Doch
wie so oft lagen wir gegen die Kölner nach der ersten Passe schon 3
Ringe zurück. Bis zur dritten Passe vergrößerte sich der Abstand auf
6 Ringe. Uneinholbar gegen
so eine klasse Mannschaft, sollte man meinen ! Nachdem Jörg eine 10 und
eine 9 vorlegte, Harald 2
mal 10 drauflegte und im gleichen Zug bei den Kölnern eine 7 zu
verzeichnen war, keimte noch einmal Hoffnung auf. Der Rückstand war nun
egalisiert, Hans Josef
schoss nun mit dem ersten Pfeil ebenfalls eine 10 und
mit dem letzten Pfeil eine 9, ein Top Ergebnis mit 58 Ringen für unsere
Seite. Bei den Kölnern
stand jedoch ihr Topschütze Dirk Tuchscherer auf der Linie, er ließ
sich die Butter nicht vom Brot nehmen und sorgte mit zwei 10er für den
denkbar knappsten Sieg. Am Ende waren es 219 zu 218 für die Kölner Schützen.
Ein einziger Ring sorgte dafür, dass die Kölner nun wieder 3 Punkte
vor uns liegen.
Sieht man sich die Tabelle an fällt auf. dass die Mannschaften der
Platze zwei, drei und vier nur ganze zwei Punkte auseinander liegen.
Auch die führenden Kölner sind für die ersten drei Verfolger noch in
Reichweite. Es wird also ein spannendes Finale, alles ist noch möglich.
Bis dahin alle ins Gold.
Jörg Zborowska
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