Bericht vom 2.  Wettkampftag der Rheinlandliga 2008/2009
in Stommeln

 
Um es vorweg zu nehmen, Kerpen hatte einen durchwachsenen Tag.

Konnte die zweite Mannschaft in der Landesliga ihren dritten Platz behaupten und nach wie vor Fühlung zum zweiten halten, musste die erst Mannschaft in der Rheinlandliga ihren Führungsplatz räumen.
Doch nun der Reihe nach: Am 07.12.2008 fanden sich die Ligaspieler der Rheinlandliga sowie der 2. Landesliga zu ihrem zweiten Doppelwettkampf in Stommeln ein.
Zunächst traten die Schützen/innen unserer zweiten Mannschaft mit Brigitte Zeitz, Monika Reif Tümmler, Friedrich Weiß und Frank Bodewig an. Den fehlenden Uwe Carstesen konnten wir glücklicherweise durch unseren Ersatzschützen Jörg Wieland mehr als ersetzten. Zunächst ging es wieder gegen die Geistermannschaft Ghost 3. Hier konnte noch experimentiert werden. Ein Ergebnis von 163 Ringen war noch nicht das, was für die Wettkämpfe gegen reale Mannschaften gebraucht wurde. Im zweiten Wettkampf ging es dann gegen Siegburg II um die ersten echten Punkte. In der Top Besetzung Reif-Tümmler, Bodewig und Wieland gelang der Punktegewinn deutlich mit 197 zu 178 Ringen.
In den folgenden zwei Spielen ging es wieder gegen "Geister", sodass zur Pause noch kein Punktverlust zu verzeichnen war.
Doch nun standen die realen Gegner auf dem Programm. Im ersten Siel nach der Pause hatten wir es mit dem Tabellenzweiten Düsseldorf zu tun. Hier musste ein Sieg her, wollten wir in der Tabelle nach vorne rücken. Und in der Tat, in einer grandiosen Leistung von Monika, Frank und Jörg wurde Düsseldorf mit 215 zu 202 Ringen geschlagen. Damit war Kerpen zweiter in der Tabelle. Im nächsten Spiel standen uns die Tabellenführer aus Solingen gegenüber. Nach dem vorherigen Sieg war jetzt etwas die Luft raus, nach einer Fahrkarte auf unserer Seite mussten wir das Spiel an die Solinger abgeben. Zum Ende stand es 181 zu 218. Da war nichts zu machen.
Nun hatten wir unsere letzte Chance gegen Batavieren Aachen. Nach Fahrkarten auf beiden Seiten war das Glück letztlich auf unserer Seite, sodass wir nochmals 2 Punkte für uns verbuchen konnten. Da Düsseldorf in dieser Runde den Tabellenführer Solingen besiegt hatte, mussten wir unseren zweiten Platz wieder abgeben. Mit Tuchfühlung zum zweiten Rang und deutlichem Abstand zum vierten/fünften Platz geht es nun in den dritten Spieltag nach Oberhausen.


Nach der Mittagspause traten die Schützen der Rheinlandliga an.
Hier gab es im ersten Spiel gegen den Tabellenletzten Oberhausen eine riesen Überraschung. Unsere Schützen Jörg Zborowska, Kurth Tümmler und Hans Josef Peusquens fanden einfach nicht in den Wettkampf. Schlecht schießend erhielten wir den Todesstoss durch einen in die sechs des oberen, bereits mit einer neun bestückten Spot. Durch diese "doppelte" Fahrkarte (jetzt zählte lediglich die sechs) mussten wir das Spiel vollkommend überraschend mit einem Ring Rückstand abgeben.
Ein Punktverlust zu diesem Zeitpunkt führte dazu, dass die Mannschaft nicht mehr in ihr Spiel fand. Die nächsten Spiele gegen Bonn und Düren wurden zwar deutlich mit 219 zu 203 und 219 zu 204 gewonnen, doch lief es einfach nicht rund. Der Schock steckte noch in den Knochen. Im letzten Spiel vor der Pause ging es gegen Koblenz. Langsam erholten sich unsere Schützen und konnten mit einer 60 in der ersten Passe den Gegner beeindrucken. Die Führung nicht mehr abgebend schlossen wir das Spiel mit 223 zu 204.
Nun stand die Pause an und nach ihr die wirklich schweren Gegner.
Zunächst der Gastgeber Stommeln. Wieder trat in unsere Mannschaft eine Unsicherheit auf, die letztlich mit 209 zu 214 Ringen zu einem Punktverlust führte. Nun hatten wir schon 4 Punkte abgegeben, eigentlich das Maximum dessen, was von uns erwartet wurde.
Im vorletzten Spiel standen wir den Aachener Schützen gegenüber. Mühsam hamsterten wir die Ringe zusammen, um letztlich mit 217 zu 213 Ringen nochmals zwei Punkte für uns zu verbuchen.
Im letzten Spiel hatten wir es mit den sehr gut schießenden Kölnern zu tun. Trotz einer passablen Leistung unserer Schützen, immerhin 216 Ringe, schossen die Kölner ausgerechnet in unserem Spiel ihre Tagesbestleistung: 224 Ringe. Da konnten wir nichts mehr entgegensetzen.

Damit übernahmen die Kölner verdient die Tabellenführung. Kerpen ist nun Zweiter. Stommeln ist bis auf zwei Punkte an uns heran gerückt und schickt sich an, am nächsten Wettkampftag in Oberhausen uns den zweiten Platz streitig zu machen. Insgesamt eine spannende Tabellensituation. Wollen wir die Führung wieder erlangen, müssen wir wieder zu einer geschlossenen Mannschaftsleitung finden. Daran werden wir nun arbeiten.
Bis dahin alle ins Gold.
Jörg Zborowska