Bericht vom 4. und letzten Wettkampftag

der Rheinlandliga 2006/2007
in Bonn

Am 11.02.2007 fand der letzte Spieltag der Rheinlandliga statt. Der austragende Verein war diesmal der BBSC Bonn.
Die Kerpener Schützen reisten mit hohen Erwartungen in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn. Schließlich belegten wir nach dem 3. Spieltag mit 3 Punkten Vorsprung den 2.Tabellenplatz und den galt es zu halten.
Mit Harald Dany mussten wir auf einen Leistungsträger verzichten. Wir konnten aber mit Monika Tümmler und Jörg Wieland einen adäquaten Ersatz gewinnen.

Im ersten Spiel traten wir mit den Schützen/in Monika Tümmler, Hans Josef Peusquens und Jörg Zborowska gegen den Gastgeber Bonner BSC an. Trotz einer Fahrkarte konnten wir dieses Spiel sicher mit 210 zu 188 nach Hause bringen. Da auch unser direkter Verfolger Stommeln sein Spiel gegen Cochem gewann, konnten wir die Verfolger weiterhin mit 3 Punkten auf Abstand halten.
Nun mussten wir gegen Cochem bestehen. Leider gelang das nicht so planmäßig wie wir es vorgesehen hatten. Nach etlichen Ringverlusten mussten wir das Spiel mit 185 zu 210 an Cochem abgeben. Da Stommeln sein Spiel gegen Oberhausen wiederum gewann, rückten sie nun bis auf einen Zähler an uns heran. Das nächste Spiel gegen Oberhausen konnte nun einen Platzwechsel in der Tabelle bringen.
In der Besetzung Friedrich Weiß, Hans Josef Peusquens und Jörg Zborowska traten wir an. Letztlich mussten wir auch hier wieder 2 Punkte abgeben. Eine, voreilig durch Zeitnot geschossene, Fahrkarte brachte die Entscheidung, wir verloren mit 197 zu 207 Ringen dieses Spiel. Zu diesem Zeitpunkt kamen uns die letztplatzierten Erftstädter zu Hilfe. In einem starken Wettkampf konnten sie Stommeln besiegen und uns somit unseren 1-Punkte-Vorsprung retten. Wollten wir unseren Platz behalten mussten nun langsam Punkte her.


In der letzten Begegnung vor der Pause ging es nun gegen Erftstadt. Mit der Neubesetzung Jörg Wieland, sowie den bewährten Schützen Peusquens und Zborowska kämpften wir nun um unseren Tabellenplatz. Durch Fehler bei unserem Gegner sowie einer guten Motivation unserer Schützen konnten wir in diesem Duell unseren besten Tagessieg einfahren. Mit 219 zu 175 gingen 2 Punkte klar an uns.
Aber auch Stommeln sammelte gegen Bonn weitere 2 Punkte und lag somit immer noch 1 Punkt hinter uns.
In der Pause besprachen wir die Situation und entschlossen uns die gegen Erftstadt eingesetzte Formation auch in den letzten 3 Spielen gegen die Tabellenoberen Ahrweiler, Stommeln und Köln spielen zu lassen. Als erster Gegner stand nach der Pause Stommeln gegen uns. Im direkten Vergleich entschied sich nun der neue Tabellenstand. Nach hartem hin und her, leider gegen uns, mit nur 1 Ring Unterschied mussten wir diese zwei Punkte mit 206 zu 205 abgeben. Nun lagen wir mit 1 Punkt Rückstand auf Platz 3. Jetzt wurde es eng und die Spannung in unserer Mannschaft stieg deutlich an. Gegen Ahrweiler mussten noch mal alle Reserven mobilisiert werden. Die durch den am Vortag durchgeführten 25m Wettkampf im Dormagen vorbelasteten Schützen Peusquens und Zborowska liefen noch einmal zu guter Form auf und konnten mit dem zielsicher schießenden Jörg Wieland wieder einen Erfolg verbuchen. Knapp, mit 219 zu 217 Ringen konnten wir uns nun wieder mit 1 Punkt vor Stommeln setzen. Diese hatten ihr Spiel gegen Köln mit 206 zu 210 verloren.
Jetzt musste das letzte Spiel die Entscheidung bringen. Für uns ging es gegen Köln, für Stommeln gegen die schwächeren Schützen aus Ahrweiler. Für uns lief es gegen die, an diesem Tag ungeschlagenen Kölner, von Anfang an nicht optimal. Bereits nach der ersten Passe lagen wir zwei Ringe hinter den Kölnern, im Laufe des Wettkampfes konnten wir noch mal auf 1 Ring heran kommen, mussten aber am Ende das Spiel mit 212 zu 216 an Köln abgeben.
Zu Hilfe kamen uns zu diesem Zeitpunkt die zuvor von uns geschlagenen Ahrweiler, nach Fahrkarten bei beiden Mannschaften endete das Duell letztlich unentschieden mit 201 zu 201 Ringen. Damit konnten die Stommelner nur 1 Punkt verbuchen und mit uns in der Tabelle gleichziehen.
Letztlich gaben nun die insgesamt geschossenen Ringe den Ausschlag, und da hatten wir 99 Ringe mehr als Stommeln.
Somit konnten wir in unserer ersten Ligasaison gleich den zweiten Platz für uns erreichen. Wie ich meine ein toller Erfolg.


Nun geht es am 17./18.März zum Aufstiegswettkampf nach Isarlohn. Hier wird sich zeigen, ob der SSK auch überregional bestehen kann.

Bis dahin alle ins Gold

Jörg Zborowska